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Führerschein in Österreich: Autos auf der Ringstraße in Wien mit historischen Fassaden
Führerschein in Österreich: Alle Klassen, Kosten und Ablauf 2026
Alltag

Führerschein in Österreich: Alle Klassen, Kosten und Ablauf 2026 Führerschein in Österreich: Klassen, Mindestalter, Kosten, Ablauf von Theorie und Praxis, L17, Umschreibung ausländischer Führerscheine und neue EU-Regeln 2026. Topics: Alltag, Verkehr.

Der Führerschein in Österreich ist seit der EU-Führerscheinreform klarer geregelt, aber nicht einfacher geworden: Wer 2026 den Schein macht, braucht eine ärztliche Untersuchung, einen Erste-Hilfe-Kurs, viele Theorie- und Praxisstunden und ein ordentliches Budget. Rund 2.400 bis 3.200 Euro kostet der Führerschein der Klasse B im Schnitt — deutlich mehr als in Deutschland.

In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige: welche Klassen es gibt, ab welchem Alter Sie starten dürfen, wie Ausbildung und Prüfung ablaufen, was der Führerschein 2026 kostet, wie L17 funktioniert, wie Sie einen ausländischen Führerschein umschreiben lassen und welche neuen EU-Regeln auf Sie zukommen. Alle Angaben basieren auf oesterreich.gv.at, ÖAMTC, WKO und aktuellen Fahrschul-Preisen.

Welche Führerscheinklassen gibt es in Österreich?

In Österreich gelten die EU-weiten Führerscheinklassen. Die wichtigsten für Privatpersonen sind AM (Moped), A1/A2/A (Motorrad) und B (Auto). Für gewerbliche Zwecke kommen C/C1 (Lkw) und D/D1 (Bus) dazu.

KlasseFahrzeugMindestalter
AMMoped bis 45 km/h15 Jahre
A1Leichtkraftrad bis 125 cm³16 Jahre
A2Motorrad bis 35 kW18 Jahre
AMotorrad ohne Limit24 (bzw. 20 mit Stufenzugang)
BPkw bis 3,5 t, bis 8 Sitzplätze18 Jahre (L17: 17 Jahre)
B+EPkw mit Anhänger über 750 kg18 Jahre
C/C1Lkw ab 3,5 t18/21 Jahre
D/D1Bus21/24 Jahre

Die Klasse B umfasst automatisch die Klasse AM — wer den Autoführerschein hat, darf also auch Moped fahren, ohne einen eigenen Mopedführerschein zu machen. Wie oesterreich.gv.at erklärt, gilt das Gleiche für die Klassen A1, A2, A, BE, C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE und F.

Neben den klassischen Klassen gibt es noch Sonderformen: Die Klasse B+E erlaubt Anhänger über 750 kg beim Pkw, die Klasse F steht für Zugmaschinen im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Für den beruflichen Einstieg sind außerdem die Grundqualifikationen für C und D (CPC-Ausbildung) gefragt, die in jeder größeren Fahrschule in Wien, Linz, Graz oder Salzburg angeboten werden. Wer später nur in Österreich unterwegs ist, braucht sich um internationale Gültigkeit kaum Sorgen zu machen — der österreichische Scheckkartenführerschein ist EU-weit anerkannt.

Ab welchem Alter darf man den Führerschein machen?

Das Mindestalter ist der erste Filter auf dem Weg zum Führerschein in Österreich. Für die Klasse B liegt es bei 18 Jahren, die Ausbildung in der Fahrschule darf aber bereits sechs Monate vorher beginnen. Ausnahme ist das Modell L17, bei dem die Prüfung schon mit 17 möglich ist.

Für Motorräder gilt eine Dreiteilung: A1 ab 16, A2 ab 18 und A ab 24 — oder ab 20 über den Stufenzugang, wenn man vorher zwei Jahre A2 gefahren ist. Mopeds (Klasse AM) sind bereits ab 15 Jahren erlaubt, wie die Jugendinfo Vorarlberg zusammenfasst.

Für Lkw und Bus gilt: Die Grundausbildung für C startet mit 18 Jahren, die Prüfung für die volle Klasse C ist mit 21 möglich. Beim D-Schein (Bus) liegt das Mindestalter bei 24, mit Berufsausbildung bei 21.

Ein häufiger Irrtum: Wer in einem anderen Land den Führerschein gemacht hat und nach Österreich zieht, muss nicht immer neu antreten. Die Anerkennung hängt davon ab, ob der Führerschein aus einem EU/EWR-Staat oder aus einem Drittstaat stammt — Details dazu finden Sie weiter unten im Abschnitt zur Umschreibung. Auch das Alter der Fahrschuleinsteiger steigt: Laut Führerscheinstatistik ist der Anteil junger Führerscheinneulinge in Österreich seit Jahren rückläufig, während gleichzeitig die Kosten für die Ausbildung steigen.

Voraussetzungen: Ärztliches Gutachten und Erste-Hilfe-Kurs

Bevor die Fahrschule den Antrag einreicht, müssen drei Dinge erledigt sein. Das ärztliche Gutachten (Führerscheinuntersuchung) bestätigt Ihre gesundheitliche Eignung — es kostet rund 35 Euro und darf bei der Erteilung nicht älter als 18 Monate sein, wie autorevue.at anmerkt.

Dazu kommt die Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen — der obligatorische Erste-Hilfe-Kurs im Umfang von sechs Stunden für etwa 60 bis 80 Euro. Und schließlich brauchen Sie ein Lichtbild (35 × 45 mm), das den Passbildkriterien entspricht.

Der Antrag auf Erteilung einer Lenkberechtigung muss bei einer Fahrschule eingereicht werden. Die Fahrschule kann innerhalb Österreichs frei gewählt werden.

— oesterreich.gv.at, Allgemeines zum Führerscheinerwerb

So läuft die Ausbildung ab: Theorie und Praxis

Die Fahrausbildung in Österreich besteht aus einem theoretischen Teil (16 bis 32 Unterrichtseinheiten) und einer praktischen Grundschulung (12 bis 18 Fahrstunden). Dazu kommen Perfektionsfahrten und ein Fahrsicherheitstraining.

Die Theorieprüfung am Computer kostet rund 5,50 Euro pro Modul, die praktische Fahrprüfung etwa 60 Euro. Wer durchfällt, zahlt pro Wiederholung erneut — das treibt die Gesamtkosten schnell in die Höhe. Die Behördengebühr für die Ausstellung beträgt seit 1. Juli 2025 laut ÖAMTC 90 Euro (zuvor 60,50 Euro).

Der genaue Ablauf sieht so aus: Nach der Anmeldung in der Fahrschule absolvieren Sie den Theoriekurs, danach die Theorieprüfung am PC, anschließend die praktische Grundschulung mit mindestens 12 Fahrstunden und schließlich die Fahrprüfung. In vielen Fahrschulen sind Autobahn- und Nachtfahrten bereits im Paket enthalten. Für die Anmeldung zur Theorieprüfung brauchen Sie das ärztliche Gutachten, den Erste-Hilfe-Kurs und ein Passfoto; für die Praxisprüfung muss der Erste-Hilfe-Nachweis vorliegen, wie die Verwaltung Steiermark für das L17-Verfahren detailliert auflistet.

Nach bestandener praktischer Prüfung erhalten Sie einen vorläufigen Führerschein; der Scheckkartenführerschein kommt wenige Tage später per Post. Seit 2023 ist die Zahl der Neulinge übrigens rückläufig: Laut Führerscheinstatistik der Statistik Austria erhielten 2023 nur 49.834 Personen die Klasse B auf regulärem Weg — der niedrigste Wert seit 2006.

Führerschein in Österreich: Fahrstunde in Wien mit Fahrlehrer

Was kostet der Führerschein in Österreich 2026?

Der Führerschein der Klasse B kostet in Österreich im Schnitt 2.400 bis 3.200 Euro. Darin enthalten sind Anmeldegebühr, Theoriekurs, 18 Fahrstunden inklusive Autobahn und Nachtfahrt sowie die ersten Prüfungsantritte. Die Fahrschule WienWest listet etwa 1.825 Euro für das Basispaket, dazu kommen medizinisches Gutachten (35 Euro), Erste-Hilfe-Kurs (80 Euro) und Behördengebühren.

Der Vergleich mit Deutschland zeigt, warum der österreichische Schein als teuer gilt: Während in Österreich das Komplettpaket bei über 2.400 Euro startet, zahlen Fahrschüler in günstigen deutschen Bundesländern teils unter 2.000 Euro. Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Posten finden Sie in unserem Vergleich der Führerscheinkosten zwischen Österreich und Deutschland.

KostenpunktÖsterreich (2026)
Anmeldegebühr Fahrschule50–150 Euro
Theoriekurs + Lernmaterial200–450 Euro
Praktische Ausbildung (12–18 Fahrstunden)1.200–1.900 Euro
Ärztliches Gutachtenca. 35 Euro
Erste-Hilfe-Kurs (6 Stunden)60–80 Euro
Theorieprüfungca. 5,50 Euro/Modul
Fahrprüfungca. 60 Euro
Behördengebühr Ausstellung90 Euro (seit 1.7.2025)

Möglichkeiten zu sparen: Wer früh plant, die Theorie beim ersten Versuch besteht und Extrastunden vermeidet, bleibt am unteren Ende der Spanne. Das L17-Modell ist ebenfalls eine preislich attraktive Alternative. Einige Fahrschulen bieten außerdem Wochenend-Intensivkurse an, die zwar teurer in der Anschaffung sind, aber oft mit garantierten Prüfungsterminen und niedrigeren Gesamtstunden auskommen.

L17: Auto fahren mit 17 Jahren

Das österreichische Modell L17 („vorgezogene Lenkberechtigung”) erlaubt es, die Klasse B bereits mit 17 Jahren zu erwerben. Die Ausbildung startet mit 15,5 Jahren und umfasst 32 Theorieeinheiten, 12 Fahrstunden und 3.000 Kilometer begleitetes Fahren im privaten Pkw.

Die Begleitperson muss seit mindestens sieben Jahren einen B-Führerschein besitzen, in den letzten drei Jahren ohne schwere Verstöße gefahren sein und in einem Naheverhältnis zur Fahrschülerin oder zum Fahrschüler stehen — in der Regel ein Elternteil. Während der Ausbildungsfahrten gilt ein Alkoholverbot (0,1 Promille) und das Auto muss vorne und hinten mit dem L17-Schild gekennzeichnet sein, erklärt der ÖAMTC.

Nach bestandener Prüfung folgt eine Probezeit von mindestens drei Jahren mit dem strengen Alkohollimit von 0,1 Promille. Die Kosten für den L17-Führerschein liegen je nach Fahrschule bei etwa 1.900 bis 2.300 Euro.

Ausländischen Führerschein umschreiben: EU und Drittstaaten

Für Zugezogene ist die Umschreibung der wichtigste Schritt. Führerscheine aus EU- und EWR-Staaten werden in Österreich ohne Umschreibung anerkannt — ein freiwilliger Tausch ist jederzeit möglich, kostet aber seit Juli 2025 90 Euro. Die Behörde fragt beim Ausstellungsstaat an, was mehrere Wochen dauern kann, wie oesterreich.gv.at festhält.

Führerscheine aus Drittstaaten (außerhalb EU/EWR) müssen dagegen innerhalb von sechs Monaten nach Begründung des Wohnsitzes in Österreich umgeschrieben werden. Voraussetzung: Sie haben sich im Ausstellungsland mindestens sechs Monate aufgehalten und sind 18 Jahre alt. Neben dem ärztlichen Gutachten ist in der Regel eine praktische Fahrprüfung erforderlich, die Sie in einem Fahrschulauto ablegen müssen.

Es gibt Ausnahmen ohne Prüfung: Für alle Klassen gilt das für Führerscheine aus Albanien, Andorra, Gibraltar, Guernsey, Isle of Man, Japan, Jersey, Kosovo, Monaco, Montenegro, San Marino, Schweiz, Serbien und dem Vereinigten Königreich. Für die Klasse B zusätzlich für Australien, Bosnien-Herzegowina, Hongkong, Israel, Kanada, Neuseeland, Nordmazedonien, Südafrika, Südkorea, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate — die vollständige Liste finden Sie auf der Seite des ÖAMTC.

Für die Umschreibung benötigen Sie in der Regel Ihren Reisepass oder Personalausweis, den ausländischen Führerschein, ein Passfoto, das ärztliche Gutachten und die Meldebestätigung. Bei Führerscheinen, die nicht auf Deutsch oder Englisch ausgestellt sind, kann eine Übersetzung verlangt werden. Die Behörde erkundigt sich außerdem beim Ausstellungsstaat, ob etwas gegen die Erteilung des österreichischen Führerscheins spricht — dieser Abgleich kann mehrere Wochen dauern, wie oesterreich.gv.at anmerkt. Planen Sie also ausreichend Zeit ein und fahren Sie nach Ablauf der Sechsmonatsfrist nicht mehr mit dem ausländischen Dokument.

Umschreibung des Führerscheins in Österreich: Dokumente auf dem Schreibtisch

Gültigkeit und Verlängerung: Scheckkartenführerschein und Fristen

Seit 2013 werden in Österreich nur noch Scheckkartenführerscheine im EU-Format ausgegeben. Die Gültigkeit beträgt für die Klassen A und B 15 Jahre, für Lkw und Bus 5 Jahre. Alte Papierführerscheine müssen bis spätestens 19. Jänner 2033 umgetauscht werden, wie die WKO erläutert.

Der Umtausch des Papierführerscheins kostet 73 Euro Ausstellungsgebühr, der Verlust eines Scheckkartenführerscheins ebenfalls. Achtung: Für Fahrten in bestimmte Nicht-EWR-Länder ist ein internationaler Führerschein nötig — er wird bei Autofahrerclubs wie ÖAMTC und ARBÖ ausgestellt, gilt ein Jahr und nur zusammen mit dem nationalen Führerschein.

Was viele nicht wissen: Auch wer nur zu Besuch nach Österreich kommt, darf mit einem gültigen ausländischen Führerschein fahren — solange kein Wohnsitz begründet wird. Bei Kontrollen zählt, dass das Dokument gültig und in deutscher oder englischer Sprache verständlich ist; andernfalls hilft der internationale Führerschein oder eine beglaubigte Übersetzung. Die Gültigkeitsregeln für den Papierführerschein und die Details zum Scheckkartenumtausch hat die WKO übersichtlich zusammengestellt.

Neue EU-Regeln: Was die Führerscheinreform 2026 bringt

Die neue EU-Führerscheinrichtlinie 2025/2205 wurde am 25. November 2025 veröffentlicht und wird schrittweise bis 2030 umgesetzt. Die wichtigsten Änderungen für Österreich:

  • Digitaler Führerschein: Ab 2030 soll der Führerschein EU-weit auch als App auf dem Handy gelten, wie das Bundeskanzleramt ankündigt. Die physische Karte bleibt aber erhältlich.
  • Gültigkeit: 15 Jahre für Pkw und Motorräder, 5 Jahre für Lkw und Bus — das entspricht weitgehend der heutigen Regelung in Österreich.
  • Gesundheitschecks: Ob bei Verlängerung eine ärztliche Untersuchung oder eine Selbsteinschätzung nötig ist, entscheiden die Mitgliedstaaten. Verpflichtende Medizintests für Senioren sind vom Tisch, wie die WKO berichtet.
  • L17 wird EU-Standard: Das begleitete Fahren ab 17 wird EU-weit eingeführt — die österreichische Regelung dient als Vorbild, so der ÖAMTC.
  • EU-weiter Entzug: Bei schweren Verstößen wie Rasen oder Alkohol am Steuer gilt das Fahrverbot künftig in allen Mitgliedstaaten.
  • Klasse A1 mit Autoführerschein: Wer den B-Schein hat, darf künftig auch 125er-Motorräder fahren.

Für Fahranfänger gilt EU-weit künftig eine Probezeit von mindestens zwei Jahren mit Alkoholverbot — in Österreich sind es bereits heute drei Jahre. Mehr Details zu den neuen Regeln für Führerscheinneulinge lesen Sie in unserem Artikel zur EU-Führerscheinreform.

Für Besitzer älterer Führerscheine ändert sich vorerst wenig: Ein von einem anderen EU-Land unbefristet ausgestellter Führerschein muss in Österreich bis spätestens 19. Jänner 2033 in den Scheckkartenführerschein umgeschrieben werden, wenn sich die Person dann gewöhnlich in Österreich aufhält. Bei den Verlängerungen der Großklassen C und D bleibt die ärztliche Untersuchung Pflicht, während für die Klassen A und B eine Selbsteinschätzung ausreichen kann — die Details dazu müssen die Mitgliedstaaten bis Ende November 2029 festlegen.

Probezeit: Strengere Regeln für Fahranfänger

Nach der bestandenen Prüfung startet jeder Neulenker in Österreich in eine Probezeit von mindestens drei Jahren. In dieser Zeit gilt das strenge Alkohollimit von 0,1 Promille — ein einziges Glas Bier kann den Führerschein kosten. Auch bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und anderen Vormerkdelikten reagiert die Behörde bei Fahranfängern schneller.

Während der Probezeit gilt zusätzlich: Bei schweren Verstößen droht nicht nur eine Strafe, sondern ein Nachschulungsprogramm oder der vorübergehende Entzug der Lenkberechtigung. Nach drei Jahren ohne schwere Verstöße endet die Probezeit automatisch — ein gesonderter Antrag ist nicht nötig. Die EU-Führerscheinreform sieht künftig EU-weit mindestens zwei Jahre Probezeit vor; Österreich bleibt mit drei Jahren also strenger als das neue Mindestniveau.

Verkehrsregeln, Alkohol und Strafen für Führerscheinbesitzer

Mit dem Führerschein in der Tasche beginnt die eigentliche Verantwortung. In Österreich gilt ein Alkohollimit von 0,5 Promille, für Fahranfänger in der Probezeit und während der ersten drei Jahre 0,1 Promille. Wer mit mehr als 0,8 Promille erwischt wird, verliert den Führerschein vorübergehend.

Das Vormerksystem (Punkteführerschein) kennt 13 risikobehaftete Delikte: Beim ersten Mal gibt es eine Vormerkung, beim zweiten eine Maßnahme, beim dritten den Entzug der Lenkberechtigung für mindestens drei Monate, wie das BMEIA erklärt. Übrigens: Der Führerschein muss bei jeder Fahrt mitgeführt werden — wer bei einer Kontrolle ohne Schein angetroffen wird, zahlt eine Geldstrafe.

Einen Überblick über unerwartete Strafen und typische Fallen für Neulinge finden Sie in unserem Ratgeber zu 12 unerwarteten Strafen in Österreich.

Theorieunterricht in einer Fahrschule in Wien

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, den Führerschein in Österreich zu machen? Bei intensiver Planung etwa 3 bis 6 Monate. Wer die Theorie- oder Praxisprüfung wiederholen muss oder auf die Wartezeiten der Fahrschule trifft, braucht oft ein Jahr.

Kann ich mit meinem ausländischen Führerschein in Österreich fahren? EU- und EWR-Führerscheine gelten unbefristet. Führerscheine aus Drittstaaten sind maximal sechs Monate nach Begründung des Wohnsitzes gültig — danach ist die Umschreibung mit praktischer Prüfung Pflicht.

Was kostet der Führerschein Klasse B 2026 in Österreich? Das Komplettpaket kostet je nach Fahrschule und Bundesland 2.400 bis 3.200 Euro. Enthalten sind Theorie, Praxis, Prüfungen und Behördengebühren.

Ab wann darf man in Österreich Motorrad fahren? Mit 16 Jahren für die Klasse A1 (bis 125 cm³), mit 18 für A2 (bis 35 kW) und ab 24 für die unbeschränkte Klasse A — oder ab 20 über den Stufenzugang.

Ihr nächster Schritt zum Führerschein in Österreich

Der Weg zum Führerschein in Österreich ist klar strukturiert: erst ärztliches Gutachten und Erste-Hilfe-Kurs, dann die Anmeldung in einer Fahrschule Ihrer Wahl, danach Theorie, Praxis und die beiden Prüfungen. Planen Sie 2.400 bis 3.200 Euro ein und rechnen Sie mit drei bis sechs Monaten.

Wenn Sie bereits einen ausländischen Führerschein besitzen, prüfen Sie zuerst, ob Ihre Herkunftsländer auf der Ausnahmeliste ohne praktische Prüfung stehen — das spart Zeit und Geld. Abonnieren Sie unseren Newsletter, um über neue Regelungen im österreichischen Verkehrsrecht informiert zu bleiben, und lesen Sie unseren Ratgeber für Motorrad-Führerschein A, wenn Sie mit dem Motorrad durchstarten möchten.

Der Führerschein ist in Österreich kein Sprint, sondern ein gut planbares Projekt — mit den richtigen Vorbereitungen meistern Sie Theorie und Praxis beim ersten Anlauf.

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