Neue Restaurants in Wien im Oktober 2026: 12+ Neueröffnungen
Neue Restaurants in Wien im Oktober 2026: 12+ Neueröffnungen Neue Restaurants in Wien im Oktober 2026: Pizzeria im Caserta-Stil, vegane Küche, französische Bar und erstes Manga-Café. Adressen und Reservierungstipps. Topics: Nachrichten, Essen & Einkaufen, Freizeit & Kultur.
Der Oktober 2026 ist für Wien einer der dichtesten Monate für Neueröffnungen der letzten Jahre. Neue Restaurants in Wien treffen in diesem Monat aufeinander – von einer Pizzeria im Caserta-Stil über Wiens erstes Manga-Café bis zu einem veganen Wirtshaus und einer französischen Bar am Prater. Wir haben 12+ frische Adressen gesammelt, die im Oktober eröffnen oder eröffnet haben, erklären die Trends der Herbstwelle und verraten, wo Sie besser vorher reservieren. Im Überblick: Restaurants, Cafés, Bars und sogar ein thailändischer Pop-up im Prachtbau.
Restaurant-Neueröffnungen im Oktober – von der Caserta-Pizzeria bis zum ersten Claypot-Restaurant
Der Monatsschlager ist Casè Pizzeria an der Rokitanskygasse 11 im 17. Bezirk. Es ist Wiens erste Pizzeria im Caserta-Stil: Eröffnet haben Crescenzo, ein gebürtiger Casertaner, der seit sieben Jahren in Wien lebt, und seine Partnerin Viktoria. Der Teig arbeitet mit Vorteig und italienischen Mehlen von Molini Pizzuti bei langer Fermentation. Innen gibt es nur vier Sitzplätze, dazu einen kleinen Schanigarten. Wie 1000things berichtet, ist die Pizza Formaggiosa mit 24 Monate gereiftem Parmesan und Karotten-Honig-Creme der absolute Star.
Im 3. Bezirk, Kegelgasse 30, hat Lou eröffnet – Wiens erstes Restaurant rund um die Claypot-Küche. Die Gerichte kommen direkt in glühenden Tontöpfen auf den Tisch, charakteristisch ist der knusprige Reisboden. Wie oe24 zusammenfasst, war gerade Claypot das ungewöhnlichste Konzept des Herbstes.
Weitere Restaurant-Highlights des Monats:
- Ribelli (Lerchenfelder Straße 1/31, 1070) – das italienische Haus im 25hours Hotel präsentiert sich komplett neu: neapolitanische Pizza, Antipasto Misto und italienische Lido-Atmosphäre.
- Chickz (Gumpendorfer Straße 24, 1060) – Fried Chicken vom steirischen Hendl in den Styles Nashville, Buffalo und Korean, dazu Tenders, Loaded Fries und Corn Ribs.
- Vienero (Dr.-Karl-Lueger-Platz 3, 1010) – internationale Crossover-Küche im ehemaligen Bistro Le Pic: italienische, französische und levantinische Einflüsse, klarer Fokus auf Cocktails.
- BITE (Stiegengasse 14, 1060) – neues Streetfood-Lokal mit Smash Burgern und Hot Dogs unter dem Motto „Come hungry. Leave happy“.
- Velani 1080 (Laudongasse 48, 1080) – zweiter Standort des beliebten veganen Restaurants: Schnitzel und Gulasch ohne Tier, eigene Bar, erweiterte saisonale Karte.
- La Taquería Chiquitita 1060 (Theobaldgasse 13, 1060) – zweite Taco-Adresse des ehemaligen Diplomaten Juan Carlos Estrada Torrescano: täglich fünf wechselnde Fillings, darunter vegan.

Neue Cafés und Kaffäuser: Specialty Coffee außerhalb des Zentrums
Die Oktoberwelle verschiebt sich spürbar vom ersten Bezirk in die Bezirke – das ist eigentlich die eigentliche Nachricht des Herbstes. Café November (Karmelitergasse 8, 1020) eröffneten Ghazal Saeedi und ihre Mutter Maryam Roozbehaneh: Motto „drinnen ist immer Herbst“, vegetarische und vegane Snacks, hausgemachte Kuchen. Im 9. Bezirk ist mit dem Akihabara Café (Liechtensteinstraße 8) Wiens erstes Manga-Café gestartet: Mangas zum Vor-Ort-Lesen, Bubble Tea, Matcha und sogar Cocktails.
Grumpy Buchtl (Wehrgasse 9, 1050) belebte die Räume des Traditionswirtshauses „Zu den 3 Buchteln“ neu: ein philippinisch-burgenländisches Team backt freitags frische Buchteln, dazu Scones mit Clotted Cream und hausgemachter Uhudlermarmelade. Café Snail (Lerchenfelder Straße 88/90, 1080) bringt nach Josefstadt griechische Freddo Espresso und Freddo Cappuccino, CHA Studio (Opernpassage 1, 1010) japanische Sando-Sandwiches mit Chicken Katsu und süßen Varianten.
Erwähnenswert: Mae Aurel (Schulerstraße 1, 1010) – fünfter Standort des Brunch-Konzepts nahe Stephansplatz, berühmt für sein Leberkäse-Fenster zum Mitnehmen. In Landstraße eröffnete die Bäckerei-Café-Kette Mel&Koffie (Landstraßer Hauptstraße 69) mit regionaler Bio-Mehl-Auswahl, und Iano Coffee (Neulerchenfelder Straße 86, 1160) bringt Specialty Coffee nach Ottakring: Bohnen von südamerikanischen Farmen, Röstung in Zell am See, morgens Brunch, abends Aperitivo.
Wie eine Wiener Kaffeehauskultur jenseits von Touristenklassikern heute funktioniert, lesen Sie in unserem Artikel über die Entwicklung der Wiener Heuriger.

Bars und Tagesbars: französischer Chic und das Erbe der Mango
Die Barszene erneuerte sich an vier Adressen. Pigalle (Praterstraße 9, 1020) wechselte an ein neues Team – Kenan Pajaziti, Clemens Waschkau und Jonathan Frimpong-Ansah – und bekam eine klare französische Handschrift: French 75, Kir Royal, der Signature-Drink Cache Cache mit Erdnussbutter-Cognac und Oyster Martini; jeden ersten Mittwoch gibt es Austern. Rüscherl am Naschmarkt (Laimgrubengasse 3, 1060) ist die neue Form der einstigen Mango – der ältesten Schwulenbar Wiens – und bleibt eine offene Nachbarschaftsbar.
Sorso (Bruno-Marek-Allee 8, 1020) verbindet Café und Aperitivo-Bar mit italienischem Flair: Wochenend-Brunchbuffet für 24,90 € (Kinder unter zwölf zahlen die Hälfte). Constanze (Petersplatz 7) ist die neue Tagesbar im Atrium des Rosewood Vienna, benannt nach Constanze Weber, Wolfgangs Amadeus Mozarts späterer Ehefrau: Die beiden sollen sich 1781 an genau diesem Platz kennengelernt haben. Täglich ab 7 Uhr geöffnet.
Mehr Adressen für den Abend – in unserem Rundgang durch die besten Wiener Bars und Lokale.

Herbst-Trends: asiatische Welle, Vegan und Rettung der Legenden
Was verbindet die Oktobereröffnungen? Drei dauerhafte Trends. Erstens die asiatische Welle: Claypot (Lou), Manga-Café (Akihabara), japanische Sando (CHA Studio), Taquería (Chiquitita und der große thailändische Pop-up DARA Cuisine, der vom 22. Oktober bis 13. Dezember die Brasserie Sophie im Anantara Palais Hansen übernimmt: Chef Hongz bringt Rezepte aus Südthailand vom Phuket). Zweitens Vegan als neue Normalität: Velani eröffnet den zweiten Standort, Café November und Grumpy Buchtl bauen vegane Optionen fest ins Sortiment ein. Drittens Rettung von Legenden: Nach Tod des Betreibers und Insolvenz übernahmen Christoph Plachutta und Peter Friese das Café Engländer (Postgasse 2, 1010) – das Duo, das zuvor bereits den Bräunerhof wiederbelebte. Große Konzeptwechsel sind nicht geplant.
Die Herbstwelle zeigt: Wiens Gastronomie diversifiziert sich schneller als in den letzten fünf Jahren – asiatische Konzepte, vegane Klassiker und Bezirks-Cafés besetzen Nischen, die vor einem Jahr noch leer wirkten.
— Zusammenfassung der Berichte von 1000things und oe24, Oktober 2026
Gleichzeitig bleibt die Klassik stark: Laut oe24-Überblick spielt in der neuen Welle die Hälfte der Lokale auf Wiener Traditionen ein – vom Leberkäse-Fenster bis zum Schnitzel ohne Tier. Zur Einordnung: unser Text zum Wiener Schnitzel und seinen regionalen Regeln.
Häufig gestellte Fragen
Wann haben die Lokale genau eröffnet? Die meisten Restaurants und Cafés dieses Überblicks öffneten Ende September bis Anfang Oktober 2026. Der Pop-up DARA Cuisine läuft vom 22. Oktober bis 13. Dezember, das Café Engländer wurde in diesem Herbst übernommen.
Sollte man vorher reservieren? Ja – mindestens in der Casè Pizzeria (nur vier Plätze), beim Mae Aurel Opening-Wochenende und im Sorso-Brunch. In den anderen Cafés und Bars ist ein freier Eintritt unter der Woche oft unproblematisch.
Gibt es vegane Angebote unter den Neueröffnungen? Ja: Velani 1080 hat eine komplett vegane Wiener-Küche, Café November, Grumpy Buchtl und Chiquitita führen vegetarische und vegane Optionen im Dauersortiment.
Lohnt sich eine Fahrt ins Umland? Nicht nötig: Fast alle Adressen liegen in den Bezirken 1–8 und in Ottakring bequem mit U-Bahn oder Straßenbahn erreichbar.
Wohin zuerst – der Wochenend-Kurzguide
Der Oktober 2026 hat Wien eine echt starke Gastronomiewelle beschert. Wer nach dem Prinzip „einmalig hier und jetzt“ wählt, startet mit Casè Pizzeria (erster Caserta-Stil der Stadt) und Lou (erstes Claypot). Für einen ruhigen Brunch: Café November oder Grumpy Buchtl. Für den Abend: Pigalle oder Constanze am Petersplatz. Und verpassen Sie nicht DARA Cuisine – der thailändische Pop-up ist zeitlich begrenzt.
Checkliste fürs Wochenende:
- Tisch in Casè oder Mae Aurel reservieren (wenige Plätze);
- Brunch-Adresse wählen: Sorso, Café Snail oder Mel&Koffie;
- Bar-Abend planen: Pigalle → Rüscherl;
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- Oktober im Kalender markieren: Start des DARA-Pop-ups;
- Unseren Newsletter abonnieren, um die November-Welle nicht zu verpassen.
Wien zeigt sich diesen Herbst hungrig nach Neuem. Wichtig ist nur: Nicht zu lange warten – in einem Lokal wie Casè hält sich ein freier Tisch nie lange.
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